EPS-Pipeline sichert Arbeitsplätze

Die EPS-Pipeline wurde im Juli 2012 erstmals mit Ethylen befüllt.

Im Bayerischen Chemiedreieck stehen rund 3.000 Arbeitsplätze direkt mit der Produktion und der Verarbeitung von Ethylen in Verbindung. Ohne die EPS und die damit verbundene Erweiterung des Ethylen-Netzwerks bestand die Gefahr, dass mittelfristig Unternehmen abgewandert wären. Darüber hinaus hätte durch die Aufgabe von Produktionsstätten ein Domino-Effekt eintreten können – mit dem Risiko des Verlusts von vielen tausend Arbeitsplätzen.

Im Vertrauen auf den Bau der EPS zeigte sich schnell, dass damit Impulse für die Investitionsbereitschaft und die Schaffung von Arbeitsplätzen gegeben werden konnten. Die EPS ermöglicht eine sichere Versorgung der Ethylenverbraucher bei Bedarfsspitzen. Produktionsüberschüsse können weiteren Verbrauchern zur Verfügung gestellt werden.

Der Ausbau der Standorte und die Investitionen in Anlagen sowie die mögliche Neu-Ansiedlung von Unternehmen an Standorten entlang der Pipeline bewirken viele Vorteile. Durch ein attraktives Angebot sicherer Arbeitsplätze kann motivierter Nachwuchs für teilweise hochspezialisierte Berufe der Chemie-Branche auch  in Zukunft gewonnen und gefördert werden.