"Die stärkere Anbindung des Standortes Ludwigshafen an die europaweiten Pipelinesysteme für petrochemische Rohstoffe ist  ein wichtiges Element zur Weiterentwicklung des BASF-Stammwerks. Pipelines sind die Lebensadern moderner Chemiestandorte. Durch die EPS-Pipeline stärken wir am Standort Ludwigshafen die Versorgungssicherheit mit Ethylen als wichtigem Ausgangsstoff zur Herstellung zahlreicher Produkte und erhöhen gleichzeitig unsere Produktionsflexibilität."

Dr. Friedrich Seitz
Werksleiter Verbundstandort Ludwigshafen

Unternehmensporträt BASF SE, Ludwigshafen

BASF ist das weltweit führende Chemie-Unternehmen: The Chemical Company. Das Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen, Veredlungsprodukten und Pflanzenschutzmitteln bis hin zu Öl und Gas. Die BASF verbindet wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mit Forschung und Innovation hilft die BASF ihren Kunden in nahezu allen Branchen, heute und in Zukunft die Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Produkte und Lösungen der BASF tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen, Ernährung zu sichern und die Lebensqualität zu verbessern. Der Beitrag der BASF ist in ihrem Unternehmenszweck zusammengefasst: We create chemistry for a sustainable future. Die BASF erzielte 2012 einen Umsatz von 72,1 Milliarden € und beschäftigte am Jahresende mehr als 110.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Zürich (AN).

In Ludwigshafen betreibt die BASF den größten zusammenhängenden Chemiestandort der Welt. Ludwigshafen ist Sitz der Unternehmensleitung und das weltweite Zentrum für Forschung und Entwicklung. Eine der herausragenden Stärken der BASF ist der Verbund. BASF betreibt weltweit sechs Verbundstandorte, den größten in Ludwigshafen. Im Verbund werden Produktionsanlagen intelligent miteinander vernetzt, um dadurch Ressourcen und Energie einzusparen.

Die größte Produktionsanlage der BASF in Ludwigshafen und zugleich das Herzstück des Werkes ist der Steamcracker. Er gehört zu den wichtigsten Grundstofflieferanten für die 160 Betriebe im weit verzweigten Produktionsverbund. Hier wird Naphtha (Rohbenzin) bei etwa 850 Grad Celsius unter Zusatz von Wasserdampf (engl.: steam) in wichtige Grundchemikalien wie Ethylen und Propylen aufgespaltet. Diese Produkte werden per Rohrleitung an andere BASF-Betriebe weitergeleitet und zu wichtigen End- und Zwischenprodukten verarbeitet. Beinahe jedes Produkt, das die BASF herstellt und verkauft, hat seinen Anfang im Steamcracker genommen.

Weitere Informationen: www.basf.com