Renaturierung und Wiederherstellung der bisherigen Nutzung

Die landwirtschaftliche Nutzung ist auf der EPS-Trasse wieder uneingeschränkt möglich.
Schon im Jahr nach Beendigung der Bauarbeiten konnte wieder Mais angebaut werden.
Der Einsatz von Nutzfahrzeugen und Maschinen ist jederzeit möglich.

Die EPS ist ein unterirdisch verlegtes Rohrleitungssystem. Nach dem Bau wurde die genutzte Fläche rekultiviert und kann beispielsweise wieder in vollem Umfang landwirtschaftlich genutzt werden, da die Pipeline dort mindestens 1,20 Meter unter der Oberfläche liegt.

Um die Eingriffe in die Natur und den Flächenverbrauch so gering wie möglich zu halten, nutzt die EPS auf weiten Strecken den parallelen Verlauf bestehender Leitungen wie der Transalpinen Ölleitung TAL und Trassen anderer Infrastrukturen wie beispielsweise Stromleitungen. Nur auf etwa 40 Kilometern der 370 Kilometer langen Pipeline war eine sogenannte Solo-Trasse erforderlich.

Auch eine schonende und bewusste Bauweise hat dazu beigetragen, das Landschaftsbild zu erhalten und nachhaltig wiederherzustellen.